Wechseln, arbeiten, feiern

Tatsächlich habe ich mir ein freies Wochenende erkämpft: Ich muss am Heiligen Abend keinen Stationsdienst schieben. Wie bereits im letzten
Beitrag ausgeführt, drehen die hier ein wenig am Rad. Genau am Heiligen
Abend ist allerdings auch der zweite von drei Teilen meines PJ zu Ende.
Und die gute Nachricht: Die Klinik, in der ich bis Mitte April noch meinen Anteil „Innere Medizin“ machen werde, ist ein Lehrkrankenhaus einer anderen Universität und sieht die Sache wohl etwas lockerer. So scheint es zumindest auf den ersten Blick zu sein. Mein zuständiger Oberarzt meinte: „Wir erwarten Sie dann am 2. Januar um 7.45 Uhr.“

Während man an dieser Klinik noch diskutieren musste, ob man die Kleidung mit benutzen darf (und wir reden nicht vom Kittel, sondern von Hemd und Hose), ist da sogar das Mittagessen frei und es gibt Kohle. Nicht, dass ich die gerade bräuchte, aber rund 600 Kröten pro Monat sind
besser als: Null.

Nächste gute Nachricht: Ab dem 1. August könnte ich einen Job haben. Wenn ich unterschreibe. Vertragsentwurf habe ich heute als PDF bekommen.
Natürlich geht das nur, wenn ich meine Approbation bekomme, also meine letzte (mündliche) Prüfung im Mai oder Juni bestehe. Aber dann könnte ich ab August Vollzeit als Assistenzärztin in Weiterbildung in einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie arbeiten. Erstmal für ein Jahr.
Ich freue mich riesig. Das, was ich bisher gesehen und gehört habe, war
alles toll. Ich darf auch vorher nochmal hospitieren. Man sucht offenbar händeringend und wollte mich eigentlich schon im Mai oder Juni haben. Aber nix da: Da werde ich mich mal so richtig entspannen.

Ich bin über Weihnachten bei Marie und ihren Eltern eingeladen. Anschließend werde ich mit Schatzi ein paar Tage an der Ostsee verbringen, bevor Marie und eine weitere Freundin am Silvestertag dazu kommen und wir es krachen lassen. Nein, kein Besäufnis. Und auch keine Osteuropa-Böller. Sondern exzessive Mini-Party.

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