Marie

Guten Rutsch 2013

Zehn Stunden Sonne, angenehme 24 Grad, etwas Wind, links von mir weiĂźer Sand, rechts von mir weiĂźer Sand, warmes Meer, kein Lärm, entspannte Leute, keine Böller – ich glaube, ich habe noch nie einen so entspannten Silvestertag erlebt! Mir tut es sehr gut, mal fĂĽr ein paar Tage nur Leute in meiner Nähe zu haben, die mich nicht irgendwie nerven oder ärgern. Gerade in letzter Zeit hatte ich öfter mit nicht altersentsprechendem Verhalten meiner Mitmenschen zu tun, und ich habe mir, mit etwas Abstand zu den Ereignissen des zweiten Weihnachtstages, als Vorsatz fĂĽr das neue Jahr vorgenommen, auf solche Dinge… Weiterlesen »Guten Rutsch 2013

Eine Woche Urlaub

Der Winter ist in Norddeutschland derzeit -zum GlĂĽck des rollenden Volkes- kein richtiger Winter. Von ein paar Hagelkörnern und etwas Schneegriesel im Zusammenhang mit dem Sturmflut-Orkan am Anfang dieses Monats abgesehen, hatten wir in Hamburg in der letzten Woche Temperaturen deutlich ĂĽber 10 Grad. Plus. Als Maries Eltern ihren Winterurlaub gebucht haben, hätten sie nicht damit gerechnet, dass es am Strand von Dubai im Dezember kälter sein könnte als am Strand von Scharbeutz. Marie fliegt sowieso gerne mit in den Familienurlaub, ich wurde zum zweiten Mal gefragt. Nach den Erlebnissen im letzten Jahr warte ich mit der Antwort höchstens aus… Weiterlesen »Eine Woche Urlaub

Frohe Weihnachten 2013

Ich hatte in diesem Jahr das GlĂĽck, mir meine Zeit so einteilen zu können, dass ich nicht am Heiligabend noch in irgendwelche Läden und Geschäfte musste. Lebensmittel hatte ich bereits in der letzten Woche eingekauft und alle Weihnachtsgeschenke waren auch schon da. Und obwohl ich in diesem Jahr absolut nichts ĂĽber das Internet bestellt hatte, klingelte mich heute morgen ein gelber Paketdienst aus dem Bett. „Ich bringe die Weihnachtsgeschenke“, meinte er und hatte zwei groĂźe Kartons auf seiner Karre. FĂĽr mich waren sie nicht, sondern fĂĽr Cathleen, die aber nicht zu Hause war. Eine Pampersbestellung von Anfang Dezember, nach einem… Weiterlesen »Frohe Weihnachten 2013

Der Pfeil ist geil

Es ist vorbei. Marie und ich haben gestern unser vorbereitendes Praktikum fĂĽr das nächste Semester geschafft. Alles bestens. Die Professorin war sehr zufrieden mit uns, was will man mehr? Auf dem Weg nach Hause fuhren wir mit der S-Bahn. „Verehrte Fahrgäste, dieser Zug hält wegen eines Polizei-Einsatzes nicht am Bahnhof Sternschanze.“ – Nanu? Ach ja, die City wurde ja zum Gefahrengebiet erklärt, weil ein paar Demos angemeldet waren und einige Teilnehmer zu Gewalt aufgerufen haben sollen. Nachdem wir wohlbehalten zu Hause angekommen sind, spricht man in den Nachrichten von den schwersten Ausschreitungen seit Jahren. Immer wieder hauen sich Menschen in… Weiterlesen »Der Pfeil ist geil

Punktion und Schubkarre

Manche Menschen stechen Eier an, damit sie nicht platzen. HĂĽhnereier, wohl gemerkt. Manche sagen: Das ist alles Humbug, die platzen genauso häufig und genauso selten, wenn man sie nicht anpiekst. So ähnlich auseinander gehen die Meinungen zum Blutabnehmen: An einigen Unis benötigt der Nachwuchs einen Punktionsschein, bevor er in Eigenregie Blut abnehmen darf, bei anderen offenbar nicht. Eine einheitliche Regelung gebe es nicht, meinte unser Proff; ich habe es nicht recherchiert, sondern mir sagen lassen, dass es in Hamburg Usus ist, dass jede Studentin und jeder Student spätestens im ersten Praxissemester eine (ärztliche) Bescheinigung vorlegen muss, dass sie oder er… Weiterlesen »Punktion und Schubkarre

Trucks und Hupen

Jetzt, im Winter, haben wir ĂĽberwiegend Schwimmtraining. Obwohl … ganz richtig ist das nicht. Es finden auch Einheiten im Rennrolli oder mit dem Rennbike statt, nur leider kollidieren diese Termine mit denen unserer Samstagspraktika, die wir derzeit ableisten mĂĽssen. Selbstverständlich haben Marie und ich uns deshalb bei unserer Trainerin Tatjana und bei Kristina, einer Teamkollegin, abgemeldet. Im Januar, soweit es unser ZwischenprĂĽfungsstress zulässt, sind wir wieder dabei. FĂĽr die Trainerin war das kein Problem, nur die Teamkollegin, mit der wir uns mal sehr gut verstanden haben, sieht darin eine Chance, einen besseren Platz innerhalb unserer Trainingsgruppe einzunehmen. Was eigentlich völliger… Weiterlesen »Trucks und Hupen

Kurzentschlossen

Ganze vier Tage vorher hatten sie es erfahren, mich um halb elf abends endlich erreicht und dann gerade im letzten Moment noch zwei verbilligte Bahntickets gekauft. Emma und Paula haben in der letzten Woche von einer Kollegin zwei Karten fĂĽr das Musical „Der König der Löwen“ abgestaubt. Besagte Kollegin hatte sich von ihrem Lover getrennt und wollte eigentlich mit ihm einen schönen Abend verbringen – nun hatte sie die beiden Karten im Wert von ĂĽber 300 € fĂĽr rund 50 € an Emma verscherbelt. Was zur Folge hatte, dass ich endlich mal die schimmeligen Käsebrote unter meinem Bett herauskramen musste.… Weiterlesen »Kurzentschlossen

Eklig und sĂĽĂź

Eklig ist … … wenn man in der Badewanne liegt, einen Kirsch-Joghurt löffelt und der ganze Kram baden geht. Der Joghurt soll ja gut sein fĂĽr die Haut, aber die ganzen zermatschten Kirschen im Badewasser? Eklig! … wenn man das Unigelände berollt, hinter einer GlastĂĽr plötzlich ein völlig besoffener Typ steht und einen auf den Mund kĂĽssen will. KĂĽssen soll ja gut sein fĂĽr die Seele, aber fremde Menschen mit schwarzen Zähnen? Eklig! … wenn man bei einer Mitbewohnerin der WG im Zimmer steht und ihre Katze plötzlich eine fette Spinne knackend zerbeiĂźt und runterschluckt. Spinnen sollen ja nĂĽtzliche Tiere… Weiterlesen »Eklig und sĂĽĂź

Nicht schwul

Mit dem Auto zur Uni zu fahren, ist selbst dann keine gute Idee, wenn man einen blauen Parkausweis hat. Wenn es aber wie aus Eimern schĂĽttet und ich etwas vortragen soll, ich also nicht unbedingt entweder pitschnass oder mit tropfender Regenkleidung im Gepäck dort ankommen will, mache ich schon mal eine Ausnahme. Oder besser: Marie macht eine Ausnahme. Sie war aus den gleichen GrĂĽnden mit dem Auto zu mir gekommen. Wir wollten noch etwas vorbereiten, anschlieĂźend gemeinsam zur Uni aufbrechen. Obwohl ich selbst gerne Auto fahre, bin ich auch mal ganz froh, wenn ich nicht selbst lenken muss. Vor allem… Weiterlesen »Nicht schwul

Komischer Messwert

Der zweite Praktikumstag ist vorbei. Er war deutlich spannender als der erste. Und deutlich emotionaler. Oder, um es anders zu beschreiben: Dieses Mal waren nicht mehr alle Kollegen nett zu uns. Wir mussten unsere erste Duftmarke setzen und entsprechend gibt schon den ersten Kollegen, der uns hasst. Beim FrĂĽhstĂĽck sollte man das ĂĽbrigens nicht lesen, es wird super-eklig. Und etwas Zeit braucht man auch. Wir sollten auf einer gastroenterologischen (also Magen-Darm-Krankheiten) Station mit der Stationsärztin mitlaufen und darĂĽber hinaus nach Möglichkeit bei allen Notfällen, die von der zentralen Notaufnahme in die am Wochenende nur fĂĽr Notfälle geöffnete Ambulanz einzeln herĂĽbergeschickt… Weiterlesen »Komischer Messwert