Fetisch

WC oder nicht WC?

Ich weiĂź, dass es ein Thema ist, dass erfahrungsgemäß viele Fetischisten anzieht. Genau aus dem Grund habe ich es, wie die älteren Häsinnen und Hasen unter meinen Leserinnen und Lesern sicherlich mitbekommen haben, zuletzt bewusst vermieden. Es ist nervig, wenn ich merke, dass meine Herausforderungen zur Luststeigerung anderer beitragen; die sich dann noch nicht einmal klar dazu bekennen können, sondern dann noch unter abenteuerlichen Geschichten einschlägige Fragen stellen. Insofern seht es mir bitte nach, dass ich die Kommentare unter diesem Beitrag noch strenger moderieren lasse, als ich es ohnehin schon mit Bezug auf das Thema mache. DarĂĽber schreiben muss ich… Weiterlesen »WC oder nicht WC?

111 mal gesucht

Anlässlich meiner 7. Million habe ich mich noch einmal von den bei mir gestrandeten Suchanfragenden inspirieren lassen. 1.Atomantrieb Rollstuhl Eine einfache Batterie sollte fĂĽr einen E-Rolli reichen. 2.Aufblasbarer Rollstuhl Es gibt tatsächlich RollstĂĽhle mit groĂźen aufblasbaren Ballonreifen fĂĽr den Strand. 3.Aufgeplatzter Aufzug AbgestĂĽrzt? 4.Aus Versehen laut gepupst Ups. 5.Badeanzug hat Doppelstoff im Schritt Harnfilter Ich behaupte mal, die zweite Lage Stoff dient dazu, die Konturen etwas zu kaschieren, und nicht, um austretenden Harn zu filtern. 6.Behinderte Cousinen haben denselben Vater Das soll vorkommen. 7.Bei Rollstuhlfahrerin auf den SchoĂź setzen erlaubt Solange wir uns kennen, darfst du dich auch auf meinen… Weiterlesen »111 mal gesucht

Porsche und Strumpfhose

Leider „konnte ich nichts mehr von dem Typen schreiben, dem ich da begegnet bin.“ So lautete der drittletzte Satz meines letzten Eintrags. Während ich im Feuer Foyer des Hotels saĂź, um abzuwarten, dass eine der angestellten Personen nochmal eben den MĂĽll vom Vornutzer aus meinem Zimmer holt und mein Bett bezieht, setzte sich jemand zu mich mir. Ein Mann, geschätzt zehn Jahre älter als ich, geschätzt ĂĽber 190 cm groĂź, sportliche Figur, gepflegtes Ă„uĂźeres, dunkelblonder Kurzhaarschnitt, kein Bart, bekleidet mit dunkelblauer Jeans, Poloshirt und schwarzen Halbschuhen. StĂĽtzte sich beim Sitzen mit seinen Unterarmen auf seinen Oberschenkeln ab und guckte mich an,… Weiterlesen »Porsche und Strumpfhose

Verborgene Stärke

Ob es Spaghetti werden wĂĽrden, hatte Philipp bis zuletzt offen gelassen. Maries Eifersucht hielt sich zum GlĂĽck sehr in Grenzen. Sie muss auch nicht sein, denn ich bin nicht diejenige, die fĂĽr eine Beziehung alle Freundschaften aufgibt oder vernachlässigt. „Falls da irgendwo ein geschlechtsreifer Bruder rumläuft, der ebenfalls Single ist, schick ihn bitte umverzĂĽglich zu mir“, meinte sie. So stand ich nach einem langen Arbeitstag frisch geduscht und hungrig vor einer Einfamilienhaushälfte im Hamburger Umland und kam immerhin von der StraĂźe bis kurz vor die HaustĂĽr. Drei Stufen davor, die Klingel wäre vielleicht mit einem langen Besenstiel zu erreichen. Aber… Weiterlesen »Verborgene Stärke

Ein unmoralisches Angebot

Ich weiĂź, dass einige Menschen meinen Blog lesen. Ich weiĂź auch, dass einige Freundinnen und Freunde mal häufiger, mal seltener hier reinschauen. Oft höre ich: „WorĂĽber du so alles schreibst! Und was die Leute so alles lesen! Und dass das beides offensichtlich so gut zusammenpasst! Das hätte ich nie gedacht.“ – Wie ich einst zum Bloggen gekommen bin, erzähle ich dann hin und wieder, manchmal aber inzwischen auch nicht mehr. Die meisten Menschen, die ich persönlich kenne und die nebenbei auch meinen Blog kennen, kritisieren, dass ich zu ausfĂĽhrlich schreibe. Die Texte seien zu lang und meine Meinung sei ihnen… Weiterlesen »Ein unmoralisches Angebot

Fremde Hände

Ich kann mich wundern. Zu staunen und sich wundern zu können, ist wichtig fĂĽr die seelische Gesundheit. Sagt man, und zitiert dabei manches Mal den berĂĽhmten Einstein falsch. Macht in diesem Fall aber nichts, denn auch falsche Zitate können passen… Oder werden nochmal passend gemacht. Ich jedenfalls kann mich manchmal nur noch wundern. Und ob das fĂĽr die seelische Gesundheit gut ist, sagt Einstein nicht. Und fragen kann ich ihn auch nicht mehr. Da liegen drei Leute in einem Bett und gucken fern. Alle sind 20 Jahre alt oder älter, alle relativ unerfahren, insbesondere in puncto Sexualität. Eine Person wird… Weiterlesen »Fremde Hände

Ohne Unterhose im Kettenkarussell

Ich gehöre zu den Menschen, die ihr Handy nachts lautlos stellen. Wenn ich gefragt werde, warum, erzähle ich immer die Geschichte aus einem Trainingslager, als ich mit einer anderen jungen Frau aus Niedersachsen in einem Zimmer schlief. Beziehungsweise: Sie schlief, alle anderen waren wach. Weil alle anderen im Gegensatz zu ihr nicht daran gewöhnt waren, dass ein technisches Gerät nachts in einer Tour irgendwelche Geräusche von sich gibt. So ein leises, diskretes „Plopp“ oder „Klack“ kann ich auch noch ĂĽberhören, aber spätestens, wenn das Ding ganze Melodien pfeift oder irgendwelche Alltagsgeräusche immitiert, bin ich hellwach. Besagtes Handy der Niedersachsin konnte… Weiterlesen »Ohne Unterhose im Kettenkarussell

Man sucht mich

Ich habe gerade festgestellt, dass meine Seite heute fast 12.500 Mal aufgerufen worden ist. Das dĂĽrfte ein neuer Rekord sein. Wahnsinn. Anlässlich meines 777. Beitrags habe ich gerade mal meine Suchstatistik angesehen. Und möchte meinen Leserinnen und Lesern nicht vorenthalten, worĂĽber ich mich gerade amĂĽsiert habe. Nämlich: Jule und Jasmin: Wer ist Jasmin? Bester deutscher Blog: Hier!! *wink* Erotischer Adventskalender: Wäre noch eine Idee fĂĽr kommenden Dezember, oder? Stunkesocke: Nee, stinken, nicht stunken! Fiese Witze ĂĽber Behinderte: Erzähl! *lausch* Handbike km/h: Wenn du ein Vorspannbike hast, dass vor den Alltagsrolli gespannt wird, kommst du auf 15 km/h ohne Anstrengung, auf… Weiterlesen »Man sucht mich

Eine Seefahrt, Tag 4

Selbstverständlich gibt es auch von den letzten Stunden auf dem Mittelmeer noch einiges weniges zu erzählen. Die zweite Mottoparty, ĂĽberschrieben mit „Schlafen“, verlief wesentlich entspannter als die dominante am Abend davor. Marie und ich gingen mit Matthias im Schlafanzug schwimmen, oder genauer gesagt, legten wir uns entsprechend bekleidet in drei Schwimmreifen und lieĂźen uns im Vorbeipaddeln am Boot immer weider neue Getränke in die Getränkehalter stellen. Andere fanden ziemlich schnell heraus, dass „Schlafen“ ja auch „Miteinander schlafen“ heiĂźen könnte und ĂĽbten sich darin. Um Mitternacht wurden noch drei Raketen abgefeuert und kurz nach Mitternacht packten sich die beiden behinderten Mottopartymuffel… Weiterlesen »Eine Seefahrt, Tag 4

Eine Seefahrt, Tag 3

Tag drei unserer Seefahrt ist bereits in vollem Gange. Eigentlich ist es keine richtige Seefahrt, denn das Boot fährt kaum. Wir liegen seit Tagen fast pausenlos vor der KĂĽste im Mittelmeer, neben einer Sandbank, und lassen es uns gut gehen. Gestern waren wir kurz zum Shoppingbummel in Marseille. Eine Schande, dass ich von dieser schönen Stadt fast nichts anderes als einen StraĂźentunnel (mit Stau), einen Discounter und einen Sexshop gesehen habe. Der XX-Mega-Store in Hafennähe kann sich an Hamburgs Reeperbahngeschäften noch was abgucken, das gewĂĽnschte Lederhalsband mit Hundeleine hatten sie allerdings vorrätig… Und nach einem sonnigen Nachmittag auf der Badeplattform… Weiterlesen »Eine Seefahrt, Tag 3