Vater

Der 60. Geburtstag meiner Mutter

Genau 10 Jahre ist es heute her, dass ich mit dem Bloggen begonnen habe. 10 Jahre! Eine lange Zeit. Damals war ich 16 Jahre alt, lag in einem Krankenhaus und war ziemlich ĂĽbel zugerichtet. Ich wurde auf dem Schulweg von einem Auto geknutscht und bin geflogen. Zuerst ĂĽber den Asphalt, dann mit einem Heli – und ein paar Wochen später zum ersten Mal aus dem Rollstuhl, weil sein Vorderrad sich im Schnee verhedderte. Damals hatte ich Stress mit meiner Muddi. Sie konnte nicht begreifen, dass ich nicht lange aus dem Krankenhaus durfte, auch nicht, wenn sie ihren 50. Geburtstag feiert… Weiterlesen »Der 60. Geburtstag meiner Mutter

Mal Wieder Ein Trainingslager

Das war mal wieder eine Woche… Eigentlich wollte ich seit Montag ĂĽber unser Ostertrainingslager schreiben, aber die Uni hat mich wieder voll im Griff. Hinzu kommt die Zypernkrise, die mich ziemlich auf Trab gehalten hat. Da ich Schmerzensgeld & Co. natĂĽrlich nicht unter meiner Matratze aufbewahre, muss ich mich ja ständig darum kĂĽmmern, dass das Risiko, Geld zu verlieren, kalkulierbar bleibt. Bei der damaligen Anlage ist der Berater eindeutig noch von anderen politischen Voraussetzungen ausgegangen, insbesondere, was die Einlagensicherung bei Bankenpleiten angeht. Nun hatte ich zwar kein Geld in Zypern angelegt, aber dafĂĽr hat eine Bank, bei der ein Teil… Weiterlesen »Mal Wieder Ein Trainingslager

Von einem Komma, dem Weltuntergang und Weihnachten

Es gibt mal wieder was lustiges: Als ich gestern mit der U-Bahn nach Hause fuhr, stand auf der elektronischen Zuganzeige am Bahnsteig der Hinweis: „Achtung! Letzter Zug vor dem Weltuntergang!“ – Leider war der Akku meines Handys schon so weit leer, dass ich kein Foto mehr machen konnte. Schade. Ein Typ regte sich auf, dass da ein Komma fehle… Gleiches (Akku-) Problem hatte ich auch kĂĽrzlich beim Schwimmtraining, allerdings hatte dort jemand ein Billighandy dabei, um dokumentieren zu können, was regelmäßig bestritten wird, wenn man sich bei den zuständigen Stellen beschwert. Das einzige barrierefreie WC im Schwimmbad ist seit Wochen… Weiterlesen »Von einem Komma, dem Weltuntergang und Weihnachten

Emma und Paula

Schreibstauentstehung nenne ich das Phänomen, das einem intensiven Erleben ereignisreicher Tage und kurzer Nächte zwischen fremden Wänden geschuldet ist. Keine Angst, aus dem Schreibstau entwickelt sich kein anderer Schreibstil, mir hat lediglich die Sonne ein wenig zu doll auf den Kopf geschienen. Das zusammen mit vielen neuen und tiefen EindrĂĽcken lieĂź mich heute morgen beim Blick in den Spiegel jemanden erkennen, der neben mir sich steht sitzt. Bevor ich also ĂĽber so langweilige Dinge schreibe wie ein absolut spannendes Trainingslager in Bayern mit vielen netten Leuten, jeder Menge SpaĂź, guten Trainern und dem GefĂĽhl im Bauch, es hat sportlich eine… Weiterlesen »Emma und Paula

Zwillinge in Bayern

Das Leben ist ja nie frei von Ăśberraschungen; sie nach Gesichtspunkten einordnen und bewerten zu können, entscheidet wohl darĂĽber, wie sehr jemand durch eine Ăśberraschung aus der Bahn geworfen wird. Eine Ăśberraschung hat mich gerade sehr aus der Bahn geworfen. Ich habe ĂĽber meinen Sportverein einen Brief bekommen, einen groĂźen Umschlag. Ich dachte fĂĽr einen Moment, es seien irgendwelche sportlichen Unterlagen, Testergebnisse, Urkunden, Abrechnungen, Formulare, Ausschreibungen, was auch immer. Dann schaute ich auf den Absender, eine bayerische Adresse und dachte: Cool, das sind die Unterlagen fĂĽr ein Trainingslager, fĂĽr das ich mich angemeldet habe. Da ich dringend auf den Termin… Weiterlesen »Zwillinge in Bayern

Ich komme trotzdem

Seit ĂĽber einem Jahr habe ich meine Eltern nicht gesehen. Meine Mutter war zuletzt in einem Krankenhaus, mein Vater ist aus Hamburg weggezogen. Ich weiĂź lediglich, dass sie sich getrennt haben. Zu meiner restlichen Familie habe ich auch keinen Kontakt mehr. Und es geht mir gut. Auch wenn es böse klingt: Ich vermisse sie nicht. Das, was ich zuletzt mit ihnen erlebt habe, war so schlimm, dass ich auf weitere Kontakte lieber verzichtet habe. Sie kennen auch meine neue Adresse und Telefonnummer nicht, lediglich die alte Handynummer ist ihnen noch bekannt. Hin und wieder, insgesamt so 5 bis 7 Mal,… Weiterlesen »Ich komme trotzdem

Unfallversicherung II

Vor einiger Zeit habe ich hier darĂĽber geschrieben, dass mein Vater noch eine weitere Versicherung abgeschlossen hatte, aus der er Leistungen bezieht, die eigentlich mir zustehen und die er nur bekommt, weil er eine Formular mit meiner Unterschrift eingereicht hat (wobei ich mich aber nicht daran erinnern kann, das unterschrieben zu haben) und weil er erklärt, er wĂĽrde diese Zahlungen an mich weiterleiten. Letztlich ist die Versicherung selbst darĂĽber gestolpert, dass ich nicht mehr bei meinem Vater gemeldet bin. Fakt ist nun, dass ich vor knapp zwei Wochen einen Brief bekommen habe, dass mir die Versicherungsleistung seit meinem 18. Geburtstag… Weiterlesen »Unfallversicherung II

Franks Rat

Ich bedanke mich fĂĽr die vielen, vielen Kommentare zu meinem gestrigen Eintrag. Fast alle haben mich in meiner Meinung bestärkt und haben mir die Gewissensbisse genommen, die ich bei dem Gedanken hatte, Franks Rat zu folgen. Er möchte mich ĂĽbrigens nicht vertreten, sondern will das einem befreundeten Anwalt ĂĽberlassen. Was ich persönlich auch besser finde, wenn man in derselben Wohnung wohnt, ist es wohl besser, privates und geschäftliches zu trennen. Dennoch hat er mir einen Rat gegeben. Er sagte, dass ich nicht wissen könne, warum die Versicherung meine Anschrift ermittelt hätte. Es könnte sein, dass ein eifriger Sachbearbeiter seinen Job… Weiterlesen »Franks Rat

Noch eine Versicherung

Mein Vater hat fĂĽr mich, als ich etwa 12 Jahre alt war und zu reiten anfing, eine private Unfallversicherung abgeschlossen. Als ich meinen Unfall auf dem Schulweg hatte, wurde die komplette Versicherungssumme bei Invalidität fällig. Die Versicherungssumme betrug 100 T€, allerdings mit 5-facher Progression, weil es meinem Vater damals darum ging, die wirklich „heftigen“ Dinge abzusichern und nicht die „kleineren“, und so hat jenes in Bayern vertretene groĂźe Unternehmen mir vor etlichen Monaten eine halbe Million Euro ausgezahlt, die zur Zeit ĂĽber 5 Jahre festgelegt sind mit 100% Einlagensicherung, auf verschiedene Konten verteilt und mit jeweils 4,2% Zinsen. Ich weiĂź,… Weiterlesen »Noch eine Versicherung

Natascha

Den Kommentaren auf meinen gestrigen Beitrag ĂĽber den arschigen Nachbarn zufolge, haben die meisten Leser mich doch so verstanden, wie ich es sagen wollte. Dass ich nicht gegen alle Hartz-4-Empfänger wettere, sondern lediglich gegen einen ganz bestimmten. Und gegen den nicht, weil er Hartzie ist, sondern weil er ein Arsch ist. Aber das Thema ist aus meiner Sicht erstmal geklärt. Und damit kann ich ja zum nächsten Schlag ausholen. Als Angehörige einer gesellschaftlichen Randgruppe habe ich mir ein neues Opfer aus einer anderen gesellschaftlichen Randgruppe ausgesucht, um auf ihm herumzuhacken. Gestern der Arbeitslose, heute jemand, der sich in seinem Körper… Weiterlesen »Natascha