Markus

Viel Chaos und ein Amelo

Dass ich im Moment so wenig schreibe, liegt nicht etwa daran, dass ich nicht mehr schreiben mag. Im Gegenteil. Ich mag sehr gerne schreiben, ich möchte auch sehr gerne schreiben, aber ich kann nicht. Es ist ein technisches Problem – und einfach nur zum Heulen. Aber der Reihe nach. Aus der alten Wohnung sind wir inzwischen komplett raus. Es hat sich ein Nachmieter gefunden, der die Wohnung so übernehmen wollte, wie sie war und für etliches noch Abstand zahlen wollte. Ohne dass wir danach gefragt haben. Da um den Monatsersten der Aufzug wieder funktionierte, sind wir dann mit der gesamten… Weiterlesen »Viel Chaos und ein Amelo

Öffentliches Internet

Natürlich trifft man im Internet immer wieder auf Leute, die einen privaten Blog lesen und dann die Frage stellen, ob so viel privates ins Internet gehört. Über diese Frage könnte man endlos diskutieren und am Ende gibt es trotzdem keine übereinstimmende Meinung. Ich habe für mich die Entscheidung getroffen, mein privates Tagebuch ins Internet zu stellen. Das mache ich seit drei Jahren. Diese Entscheidung kann ich nur für mich selbst treffen. Andere, die es betrifft, muss ich vorher fragen, wenn ich etwas aus ihrem Privatleben ins Internet stelle. Grundsätzlich frage ich alle Leute, sobald ich etwas schreibe, was möglicherweise nicht… Weiterlesen »Öffentliches Internet

Zum Nachtisch Zoff

Manchmal können Männer so richtige Arschlö**er sein. Wirklich. Unsäglich. Wir haben uns so richtig heftig gezofft. Und bevor er sich nicht deutlich entschuldigt, braucht er hier nicht wieder angeschissen zu kommen. Ja, wir haben den ersten Stress schon, bevor Markus überhaupt eingezogen ist. Ich hatte vor, zum Schwimmtraining zu fahren und anschließend meinen 3. „alternativen Geburtstag“ mit ein paar Leuten an einem See zu feiern. Mit Grillwurst, Fleisch, Salaten, Brot, Spielen, paar Getränken, viel Spaß… Es hatten richtig viele Leute nicht nur zugesagt, zu kommen, sondern auch, etwas zu essen und zu trinken mitzubringen. Zunächst wurde das Schwimmtraining abgesagt. Stattdessen… Weiterlesen »Zum Nachtisch Zoff

Mein neues Zuhause

Seit einer Woche haben wir ein neues Zuhause. Zum Glück haben wir parallel für mindestens einen Monat auch noch die alte Wohnung, so entfällt der Umzugsstress und der Druck, dass alles sofort funktionieren muss. Denn es funktioniert längst noch nicht alles und es gab auch noch jede Menge Änderungen in den ursprünglichen Planungen. Eine Änderung: Durch extreme Brandschutzauflagen mussten die Pläne zum Innenausbau komplett überarbeitet werden. Zum Glück sind die Stockwerke hoch genug, mit Zwischendecken versehen und es gibt auf der gesamten Grundfläche keine einzige tragende Wand (nur vier Säulen in der Mitte, das Gebäude ist über 100 Jahre alt),… Weiterlesen »Mein neues Zuhause

Merkwürdige Spielchen

Hätte ich von mir gedacht, dass ich jemals sowas mache? Vor zwei oder drei Jahren wohl nicht. In zwei oder drei Jahren ist es vielleicht nichts neues mehr. Und heute versuche ich gerade, es zu verarbeiten. Nein, nicht schon wieder schwere Kost, es geht um keine bösen Mitmenschen, sondern nur um mich. Ich bin böse. Ziemlich. Unziemlich. Pikant. Sittenlos. Nachdenklich. Warum macht man sowas, wenn man verliebt ist? Oder macht man sowas nicht? Oder hat es gar nichts mit Liebe zu tun, sondern nur mit dem Fortpflanzungstrieb? Nein, ich habe dazugelernt, ich überziehe keinen meiner Leser ungefragt mit triebgesteuerten Texten… Weiterlesen »Merkwürdige Spielchen

Dieses Kribbeln im Bauch

Wenn ich lange nichts schreibe, gibt es dafür meistens drei mögliche Gründe: Entweder stecke ich bis über beide Ohren in Arbeit (ja, auch Schüler langweilen sich nicht immer nur), mir geht es sehr schlecht oder mir geht es sehr gut. Die erste Möglichkeit scheidet aus, ich will zwar nach den Ferien wieder in die Schule gehen und habe das eine oder andere nachzuholen (und damit sind nicht nur die Übungen gemeint, möglichst elegant den doppelten Stinkefinger auszufahren), die zweite auch (ich habe gerade beschlossen, dass ich erstmal oft genug im Krankenhaus war oder mich habe ärgern lassen) – also muss… Weiterlesen »Dieses Kribbeln im Bauch

Gefressen worden

Seit Mittwoch ist Markus hier. Zum Glück. Natürlich werden böse Zungen jetzt behaupten, dass das der wahre Grund sei, warum ich diese Woche nicht mehr zur Schule gegangen bin. Das Drama um meine 15 Punkte in Sport kam gerade im richtigen Moment. Mir ist auch klar, dass einige Mitschüler und auch Lehrer hin und wieder oder regelmäßig diesen Blog lesen. Ja, schöne Grüße, ich lebe noch. Und ja, denkt ruhig, was ihr wollt. Markus arbeitet in der Zeit, in der ich Schule hätte. Er kommt ja auch zum Arbeiten nach Hamburg, nicht nur meinetwegen. Aber eben auch meinetwegen. Und warum… Weiterlesen »Gefressen worden

Alles easy

Es gibt gute Neuigkeiten. Markus hat einen Job gefunden. In Hamburg. Wie er es geplant hatte. Nur der Beginn war einen Monat später als ursprünglich geplant. Ein Sportverein will ihn zum Aufbau eines neuen Sportbereichs in erster Linie für konzeptionelle Arbeiten (Trainingspläne, Traininskonzepte, Veranstaltungsplanung, Organisation des Sportbetriebs, Schreibkram) und setzt ihn 20 Stunden pro Woche ein, nimmt dabei Rücksicht darauf, dass er sein Sportstudium noch nicht ganz fertig hat – für später hat man ihm in Aussicht gestellt, seine Stelle auf 100% (40 Stunden) aufzustocken. Man bietet ihm 15.000 brutto für diese halbe Stelle, wenn er seinen Uni-Abschluss hat, soll… Weiterlesen »Alles easy

Falsche Rücksicht

Heute war Markus in Hamburg. Er ist weiter auf der Suche nach einer Stelle und hat wohl, nachdem alles bisherige nichts geworden ist, erneut einen Job in Aussicht. Nach seinem Vorstellungsgespräch trafen wir uns, allerdings nur sehr kurz am Hauptbahnhof bei Jim Block. Jim Block ist eine (eher etwas gepflegtere) Schnell-Restaurant-Kette in Hamburg, bei dem Männer Burger und Frauen Salat essen können. Ich holte mir einen Burger, er sich einen Salat. Und dann quatschten wir erstmal. Über sein Vorstellungsgespräch, bei dem er ein gutes Gefühl hatte. Wir beide hoffen, er kann am 1. Februar in Hamburg zu arbeiten anfangen. Über… Weiterlesen »Falsche Rücksicht

Eine Rose nach Berlin

Eine spontane Idee. Eine bescheuerte Idee. Trotzdem musste es sein. Neugierige Stinkesocke. Alle raten derzeit vom Bahnfahren ab. Ich setze mich in den ICE, um eine Rose nach Berlin zu bringen. Womit Markus nicht gerechnet hat. Womit er aber hätte rechnen können, denn auf einer der ständig aktualisierten Adressenlisten stand er mit seiner Berliner Adresse drauf, obwohl er nie wirklich Trainer geworden ist, sondern nur hospitiert hat. Tatjana ist da immer sehr schnell, manchmal ganz offensichtlich zu schnell. Der Zug fuhr trotz Schnee und eisiger Kälte im vertretbaren Zeitrahmen. Die Ring-S-Bahn hat mir auch noch nie Probleme gemacht und die… Weiterlesen »Eine Rose nach Berlin